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REISELOG : Zurück in Kolkata

Hi liebe Leute,  heute schreibe ich mal aus Schland, da ich zwischendurch schon wieder daheim bin.

Unsere Rückreise von Sikkim über New Jalpaigurij nach Kolkata war echt anstrengend, da unsere Zugtickets von NJP nicht bestätigt wurden, mussten wir welche vor Ort für einen Sleeper-Zug kaufen, wobei wir später feststellten, dass uns die Tourist-Agency definitv abgerippt hat, 3600 Rupien anstatt dem regulären Fahrpreis von 1510 … Blöde Drecksäcke …

Bahnhof NJP
Bahnhof NJP

Es scheint immer solche Touristen-Abzock-Stationen zu geben, gerade wo man dem Transportsystem eher ungeschützt ausgesetzt ist … naja, darauf muss man sich halt einfach einstellen.

Die Zugfahrt im Sleeper kann man sich folgendermassen vorstellen, es gibt breite Sitzbänke, die dann zur Schlafenszeit zum darauf liegen heruntergeklappt werden. da bei sind dann meist 4 Stück 2 x2 und gegenüber am Durchgang nochmal 2 angebracht.

Wir waren so kaputt, dass wir doch glatt Astrids Geburtstag in der Nacht fast verschlafen hätten… kurz aufgewacht, gratuliert, gleich wieder kaputt weggepennt 😉

Sleeper Wagen
Sleeper Wagen

In aller morgendlichen Frühe sind wir dann in Kolkata angekommen, vom freundlichen Fahrer der Familie Dasgupta aufgesammelt worden und dann war erstmal Dusche und Bett angesagt … bis Mittags ungefähr. Mittlerweile sind hier 40°C an der Tagesordnung, Scheiiiiiiiiiisssssseeheissss

Nachmittags haben wir beim Schneider reingeschaut und meine beiden Anzüge abgeholt, super cool. Also so Massgeschneidertes Zeugs ist nochmal echt ne andere Liga …

Da die Familie die Idee hatte, abends mal anlässlich Astrids Geburtstag ihre Mitgliedschaft im Ortsansässigen Country Club mal wieder zu nutzen,  war auch gleich die Gelegenheit gekommen, dass ich den einen Anzug schonmal Probetragen konnte, allerdings nur mit den Halbhohen Wanderschuhen 😉

Astrid bekam einen wunderbaren Sari geschenkt und so sind wir mit der ganzen family dort richtig aufgebrezelt angerückt …

Nach Bullenhitze, 45 Minuten Fahrt durch Kolkata und Aussenbezirke landeten wir auf einmal in diesem Palastartigen Teil mit fettem Pool, dass auch öfters als Kulisse für Bollywood-Movies dient. Leute, mein Anzug war schon klatschnass geschwitzt und als ich dann den Pool vor mir sah, musste ich mich schon arg zurückhalten, mir nicht die Klamotten vom Leib zu reissen und mit Anlauf eine riesige Arschbombe inmitten der planschenden High-Society-Leute platzen zu lassen 🙂

lake land country club
lake land country club

 

Das Essen war vorzüglich, allerdings sehr Fleischlastig und Reichhaltig .. ich konnte irgendwann echt nicht mehr . Die Hitze sorgte dafür, dass ich nach 1,5 Kingfisher Beer schon echt ordentlich duselig in der Rübe war.

Am nächsten Tag gab ich mich dann komplett der Faulheit hin, es war einfach nix mehr zu machen, ausser die ganze Zeit im Schatten vor sich hin zu ölen … gepackt hatte ich dann zwischendurch mal, der Rucksack ist so prall geworden, dass er mitsamt Anhängslen wie aus dem Deuter-Katalog aussieht. Waage zeigte 22 Kilo, also alles im grünen Bereich. Nachmittags sind die Mädels nochmal zum shoppen raus, da habe ich mich verweigert und lieber dem Baba Dasgupta Bilder von unserer Baustelle gezeigt.

Abends lief das Endspiel der Cricket-Weltmeisterschaft Indien gegen Sri Lanka. Für Inder scheint es kaum vorstellbar zu sein, dass wir Cricket so gut wie gar nicht kennen, die Leute sind echt crazy was Cricket angeht. Wir haben in der Bude vor der Glotze gehangen, unten auf der Strasse vorm Haus ca. 30-40 Leute vor einer Mini-Glotze, die allerdings ihre Bilder ca. 6 Sekunden vor unserer bekam, also konnten man an der Reaktion laut hören, was bei uns gleich auf dem Bildschirm passieren könnte. Zwischendurch wurden immer wieder mal Böller angezündet, wovon die kleinsten dort anfingen, wo deutsche aufhören … Alda … ich sag euch, ich hatte am Anfang das Gefühl das wir von Pakistan bombardiert werden, meine Fresse. Klar, aus Bengalen kommt wahrscheinlich auch das Bengalische Feuer 🙂

Leider hat das kleine Sri Lanka das große Indien gnadenlos abgezockt … daher war die Enttäuschung bei Suramya wirklich groß. Der egoistische Vorteil war, dass ich keine Angst mehr haben müsste, dass mein für die Nacht bestellte Taxi wenigstens nicht im Auto/Riksha-Corso einer Millionenstadt steckenbleiben sollte 😉

Um halb 11 ins Bett gelegt, und maximal bis 1 gepennt und dann bis 3 wachgelegen, es war einfach aufgrund der Hitze nicht mehr an Schlafen zu denken … wenn ich den Deckenventilator noch weiter aufgedreht hätte, wäre ich entweder durch den Luftdruck gestorben, oder das Ding wär ab durch die Decke gegangen … also dann gen halb 4 kam die family aus den Betten zur Verabschiedung und dann gings auch bald mit einem der geilen alten Ambassador -Old-School-Taxis auf zum Flughafen.

Ambassador Taxi
Ambassador Taxi

Ruckzuck eingecheckt, im Wartebereich ein junges Indisches Flitterwochen-Paar hinsichtlich ihres geplanten 3 Tage-Aufenthaltes in Schland beraten , 7 Uhr Abflug nach Delhi, dort Glücklicherweise direkt am Gate eine Liege im Wartebereich gefunden und erstmal bis 12:00 gepennt … anderthalb Stunden bis zum Abflug mit ein paar netten Berlinern unterhalten, 13:30 hoben wir dann Richtung FFM ab.

Neben mir sass eine sehr nette Süd-Asien-Wissenschaftlerin aus Tübingen, haben uns super unterhalten, an dieser Stelle nochmal liebe Grüße 🙂

Die Flugroute wurde etwas nach Norden geändert, evtl. wegen Wetter, sodass wir einen herrlichen Ausblick auf den noch verschneiten Hindukusch hatten, weiter gings über Iran, Kasachstan, quer übers Kaspische Meer, Tschetschenien, Dagestan, Russland, Donetzk in der Ukraine und ein Stückchen Krim … also eine hübsche Route nach dem Motto „Krisengebiete von oben“

Touchdown in FFM um 18:50 Ortszeit hier, quasi 22:20 Indischer Zeit und mit meinem lieben Chauffeur Lindemann in Watzenborn erstmal Brooooooot, Woscht und Käääs gekauft.

Jop, soweit von mir. Erstmal tausend Dinge erledigen, Wäsche machen, Fotos importieren …

Gruuuß Jörch

 

Reiselog : Mountains and Monasteries Teil 2

Hallo liebe Gemeinde,

heute mussten wir uns leider aus dem schoenen Sikkim verabschieden. Wir sitzen grad im heissen staubigen New Jalpaiguri, unserem Zwischenstop zur Bahn nach Kolkatta. Da unsere zugreservierungen nicht geklappt haben, sind wir nun froh hier vor ort noch was bekommen zu haben. da die umschlattast hier wie sau klemmt, verzichten wir nun mal auf grossbuchstaben.

so, was haben wir die letzten tage noch getan ?

nach einem entspannten ankunftstag in pelling, den wir vor allem auf dem hotelbalkon verbracht haben, gings auch frueh ins bett, denn wir sind ja morgens schon frueh aus der kiste um den sonnenaufgang im gebirch mitzubekommen.

am naechsten sind wir morgens aufgebrochen um das ueber pelling liegende kloster sangas choling anzuschauen

http://en.wikipedia.org/wiki/Sanga_Choeling_Monastery

auf einem scharf begrenzten bergkegel gelegen war das schonmal sehr nett, der weg dahoch mit mauerbewehrten serpentinen war schon beeindruckend, es sah von unten fast wie eine zinnenbewehrte mauer aus. der blick von da oben war trotz des diesigen wetters sehr gut, man konnte aufgereiht nach osten die stadt pelling, dahinter die peymajangste monastery und die rabdentse festung sehen. leider war es zu truebe, sodass man den ueblichen panoramaausblick auf das kanchmassiv und nach sueden richtung darjeeling niocht hatte.

nachdem wir das klostert besichtigt hatten und mal eine deutsche reisegruppe getroffen haben, gings dann neugierdehalber hinterm kloster weiter …. ein pfad erst an einer fetten baustell mitten am berg vorbei, wir folgten den dort offen verlegten wasserleitungen auf einem pfad immer tiefer in den wald hinein, eine mischung aus scharzwald und dschungel. immer weiter schlaengelte sich der weg um den berg, sehr bequem zu gehen und immer an de wasserleitung. ausser voegeln und dem rauschen der baueme war nichts zu hoeren und auch kein anzeichen von menschen zu sehen. nachdem wir eine weile weitergelaufen sind, trafen wir dann doch noch auf ein schafsherde und den dazugehoerigen hirte. bald darauf kamen wir auf eine lichtung, die uns zeigte dass wir in den naehe des berges rani dunga waren, den wir vorhe schon auf der karte gesehen hatte. ein wegweiser zeigte auch einen kuerzeren weg nach pelling, unserer war recht lang gewesen, wir waren bisher schon etwa 3 stunden unterwegs. wir bestiegen den berg und kamen zu einem buddhistischen friedhof, was uns sehr wunderte da wir dachten dass die buddhisten ihre toten nicht bestatten sondern verbrennen oder andere formen waehlen. nach einer kurzen pause machten wir uns auf den rueckweg, der auch noch etwa 2 stunden brauchte, mit dem weg zur und wieder von dem kloster zurueck waren wir sicher 7 stunden unterwegs, und das voellig ungeplant. abends machte joerg noch einmal fotos am kloster, inbesonders gab es einen felsvorsprung mit stupa, der direkt viele hundert meter vor einem abfiel, echt gruselig aber auch faszinierend.

das wetter war mittlerweile aber umgeschlagen und seeehr kalt geworden. gerade mir (ASTRID)war unglaublich kalt, nach einem snack im restaurant kamen wir sehr muede und durchgefroren an. auch der gute backpiper whiskey half leider bei mir nicht und die nacht bekam ich leichtes fieber. keine ahnung was das war, es geht aber schon besser. unser plan bei sonnenaufgang nochmal zum kloster zu laufen fiel so ins wasser, es war sowieso zu diesig.

deswegen verbrachen wir unseren letzten tag noch einmal gemaechlich mit shoppen in geyzing und pelling, einem kurzen weiteren besuch in peymayangtze, hier war gerade ein prayer festival und viele glaeubige und wichtige personen waren vor orr. ein sehr alter lama sass im Kloster und verteilte seinen segen an die glaeubigen, die essen opferten. vor allem die maedchen in ihren huebschen kleidern waren wirklich schoen anzuschauen.

zum hotel kamen wir gerade noch rechtzeitig, bevor ein dickes gewitter losbrach, es schuette aus eimern und die donner hallten durchs tal. die belohnung gab es danach der regen hatte den himmel freigewaschen und der blick auf das das massiv des kanch war so schoen klar und faszinierend wir noch nie zuvor, zum ertsen mal konnte man es mit allen vor und nebenbergen in all seiner schoenheit sehen.

der abend wurde dann sehr romantisch mit candle light dinner, da es einen vielstuendigen stromausfall gab. als der strom wieder da war, schliefen wir laengst.

heute morgen war der himmel und die aussicht als abschiedsgeschenk immer noch klar. beim fruehstueck wurden wir lustigerweise von unserer indischen zimmernachbarin auf deutsch angesprochen und das sehr gut. ihre mutter lehrt deutsch an der uni und sie hatte ein stipendium in deutschland, also leute … immer vorsichtig sein was man sagt, auch an orten an den man denkt keiner versteht einem, sicher ist man nie….

nach dem netten gespraech war der abschied endgueltig da. mit dem jeep ging es zum letzten mal auf einen 5 stuendigen hoellenritt durch die bergpisten, armer ruecken. dafuer genossen wir nochmal den wald, die frische luft und den ausblick auf den klaren gebirgsfluss rangit. einziger zwischenfall war der kaputte dieseltank, der ganz pragmatisch vom fahrer mit einem stueck stoff gestopft wurde.

 

 

Reiselog . Sikkim , das andere Indien

Hallo liebe virtuell Mitreisende,

wir haben es geschafft und sind im indidschen Paradies Sikkim angekommen. Wir sind gestern morgen relativ problemlos von Ghoom gestartet, per Anhalter-Jeeptaxi zum Jeeptaxi-Stand in Daarjeeling, von dort aus nach Jorethang, einer kleinen Stadt im Sueden Sikkims, quasi ein Verkehrsknotenpunkt fuer diesen Bundesstaat. Die Fahrt von Darjeeling , 2000m, bis hinunter nach Jorethang auf ca. 300m war der Hammer, wir haben uns ueber holprige kleine Wege, die hier als Nationalstrassen zwischen Distriktshauptstaedten dienen, den Berg in Kurven hinuntergeschraubt. Die Strassen waren auch fuer inidische Verhaltisse sehr schlecht, vergleichbare Feldwege in Deutschland waeren schon laengt gesperrt worden . Die Schlagloecher hatten aussmasse von Bombenkratern, in den wassergefuellten haette man ertrinken koennen. Die Strassen wurde immer wieder mit dicken Felssteinen ausgebessert. Unser Fahrer hat das aber wirklich grandios gemacht, hier wuerde man fuer so eine Jeepsafari viiel Geld bezahlen. Achso, wir sassen zu zehnt im Jeep, wir beide mit noch 2 Indern auf einer Bank, der eine schlief immer auf mir ein … aber man konnte ganz nett quasseln.

Dabei ging es durch wunderschoene Teeplantagen, Wetter und Landschaft waren herrlich. Kleine Doerfer, Wald, bluehende Baueme und wie oben geschrieben Teeplantagen. Uebrigens Anke, Du kannst beruhigt Darjeeling Tee trinken, keine Erntemaschine schafft es an solchen Haengen zu funktionieren. Ausserdem haben wir sie mit eigenen Augen gesehen, die Teeplueckerinnen. In Indien sind Menschen eben einfach immer noch billiger als Hightech. Wir haben natuerlich auch echten oekologischen, fair gehandelten Tee gekauft, auch als Mitbringsel fuer einige von Euch … und dann im Laden oder Hotel stehen lassen… super

Als wir Sikkim ueber eine Bruecke mit buddhistischem Tor  und integriertem Grenzkontrollposten betraten, wurden wir erst einmal ueberprueft. Alles hatte seine Richtigkeit, den Sikkim Permit hatten wir uns ja besorgt.

Dann dauerte es nicht mehr lange und wir kamen in Jorethang an, um das Jeeptaxi zu wechseln. Im Gegensatz zu den anderen indischen Stadten, wo es Plaetze gibt mit einem riesen Park und Verkehrschaso, wo huderte von Jeppfahrern ihre Strecken laut bruellend anbieten, fahren hier alle Jeeps in ein grosses Parkhaus rein, jede Richtung hat so einen Teil eines Parkdecks, man kauft ein Ticket ud bekommt eine Karre zugewiesen. Alles lief entspannt und ohne Hektik ab, bis auf einen Stier, der sich zwischendurch mal ins Parkhaus verlief , aber der war auch entspannt. Von aussen sah die Jeepstation ei bisschen wie ein Bahnhof aus und us daemmerte, ja klar, dadurch dass hier keine Bahn mehr fahren kann und andere Oeffs auch eher nicht gebrauchlich sind, ist es so, dass diese Jeeps das einzig gescheite Verkehrsmittel sind und man dafuer auch mal so eine Station bauen kann …

Nun gut, weiter gings Mittags dann nach Pelling. Da der Fahrer, hoechstens 15 Jahre alt, der ganzen Jeep oben und die eine Rueckbank voll mit BIer geladen hatte, wurds ziemlich eng in dem Teil, sogar der Fahrer quetyschte sich vorne noch mit 3 anderen auf die Sitzbank und sass so die naechsten 3 Stunden immer etwas zur Seite gequetscht … naja, ist halt sein Job, gibt bestimmt schlimmere. Wir hatten halt noch 2 dicke Franzosen auf unserer Bank.

Sikkim ist wirklich ein etwas anderes Indien, es richt nach Wald und Laub und die Muellintensitaet ist mit Suedeuropa vergleichbar. Die Doerfer sind beschaulich und sehr gepflegt und die Menschen so unaufdringlich, dass Joerg es manchmal nicht ertraegt und sie anquatscht und fragt wo sie herkommen. HEy, das ist nur die Retourkutsche fuer sonst ..

Pelling war mal ein Dorf und ist nun ein Hotspot fuer Erholunssuchende und Trekker, wir wohnen etwas unterhalb in dem eigentlichen alte Dorfkern Peymayangtse, uns gegenueber ein kleiner Bauerhof mit Kuh und Wasserbueffel. Die Voegel und Zikaden machen Morghens und Abends einen unglaublichen Krach und gestern haben wir ein Baumhorn gesehen, ich sagen bewusst nicht Hoernchen, da es etwa so gross ist wie eine mittelgrosse Katze plus halbem Meter Schwanz. Das spran einfach so an der Hauptstrasse von einem Baum zum anderen.

Unser Hotel ist klein, lustig und so neu, dass wir uns mit dem Baulaerm*es wird noch ein Stockwerk draufgebaut* wie zu Hause fuehlen. Die Zimmer sind demnach auch wirklich gut in Schuss, gross und mit einem ganz guten Bad ausgestattet. Die Betreiber sind ganz bemueht und glaube ich etwas aufgeregt da sie nicht so oft Europaer zu Gast haben.

Ach ja, den Tag haben wir mit einer Flasche des Starkbieres beschlossen, mit dem wir uns auf dem Hinweg schon ein Taxi geteilt haben. Kann man trinken und es ht auch wumms. Genossen haben wir es in der frische Abendluft auf dem Balkon.

Heute ging der Tag mit einem schoenen Blick auf den Kanch, diesmal ganz nah, los. Dafuer haben wir uns extra um 6 aus der Kiste gequaelt , hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, die Bergspitzen im Sonnenlicht wahrend es bei uns unten noch nicht ganz hell war. Wird sind dem ganzen BErgmassiv bis auf 40 km naeher gekommen und es wirkt echt bombastisch.

Dann haben wir auf einem ausgedehnten Spaziergang das aelteste Kloster Sikkims, das auch noch aktiv ist, besichtigt.

Die Tempelraume mal von innen zu besichtigen wart super, allerdings fuer die Museumspaedagogin hier in unserer Gruppe teils ein Qual, denn  sowohl die Exponate der kleinen Ausstellung im oberen Stockwerk als auch die Broselnden alten BIlder waren verwahrlost und von Kaefern zerfressen. Schade, aber sonst war echt gut.

Danach ging es weiter zu den Ruinen der alten Haupstadt Rapdenzde. Ein wunderschoener Ort mit guter Aussicht, richtig zum Chillen. Die Mauern sind schnell besichtigt, aber man kann dort einfach wunderbar Zeit verbringen, das fanden auch die kiffenden israelischen Maedels neben uns.

Morgen beginnt dann unser Trekk, wir fahren mit dem JHeep zum heiligen See Khecheopalri und steigen von dort aus zur alten Koenigsstadt Yokzum auf. Hier bleiben wir und werden den naecxhsten Tagh noch vor Ort ne Tour machen. Alles Weitergehende erfordert hochalpine Kondition und Ausriestung. Auf dem Rueckweg planen wir noch die Kanchenjungawasserfaelle anzugucken. Dann wieder chillen in Pelling.

 

So, dann melden wir uns wieder, vielleicht von irgendwo mit gescheiter Tastatur smiley

Liebste Gruesse A and J

 

Reiselog : Darjeeling ausfuehrlicher

Hallo liebe Leute, heute abend, am Mittwoch dem 26. sitzen wir mal in einem Internetcafe im schoenen Darjeeling. Also im Epizentrum des leckeren Tees und ratet mal was wir leckeres trinken. Pur , ganz ohne Milch und Zucker …mmmmmjammm

Begonnen hatte dieser Teil der Reise am Montag morgen, etwas ueberschattet vom aufwachem mit Bauchweh meinerseits und daruafhin etwas Duennpfiff. Ehrlich gesagt, um den weiteren Verlauf mal vorweg zu nehmen, wird es aber wohl nix Keimerregtes sein, sondern einfach nur das „Ueberdruckventil“ 😉 Die liebe Familie hat uns so gut mit leckersten Bengalischen Spezialitaeten gefuettert, dass mein Bauch wahrscheinlich aufgrund der schieren Menge an Zucker, Fett und Gewuerzen einfach mal einen Schlusspunkt setzen wollte. Ist natuerlich etwas bloed vor einer Zugreise, aber wemauchimmersie Dank ging es dann gen Mittag mit Indischen Spezialtablette (?!?!) dann wieder.

Ab 14.20 gings dann mit dem Shatabti-Express von Kolkata nach New Jalpaiguri, einem der groessten Eisenbahnknotenpunkte des Landes im Norden quasi zwischen Nepal,Sikkim,Darjeeling, Bhutan und Bhangladesh.

(Astrid) Fuer Rosa falls Du das liest, Shatabti ist der Fresszug 4 Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden. Joerg konnte ja nicht, aber ich hab mein Bestes gegeben . Unser Hotel in N.J. war net so dolle, Hotel Manila, typisch indische Ausstattung, aber das war nicht das Problem, sondern die vielen Haare ueberall, die nicht mir waren und die Erkennungsdienstliche Behandlung beim Einquecken, mittlerweile muss man sogar in manchen Hotels ein Foto machen. Ich hab also mal die bloede Memsahib raushaengen lassen und gemotzt bis wir ein etwas besseres Zimmer bekommen haben, will heissen saubereres. Als Durchgangsstation war es aber in Ordnung, da neben dem Platz an dem die Jeeps nach Darjeeling abfahren, und das Fruegstueck war erstaunlich gut.

Die Jeepfahrt hat viel Spass gemacht, wir haben einen Sammeljeep genommen und Joerg musste um seine Fotoausruestung zittern, die natuerlich mit dem Gepaeck auf dem Dach gelandet ist. Zwischendrin war es manchmal etwas eng, je nachdem wer kurzzeitig mitgefahren ist. Die Landschaft wurde spektakulaerer und  die Strassen schlechter.  Unsere Mitfahrer waren allesamt nett und mit einem haben wir uns nett unterhalen, er hat ein kleines Reisebuero in Darjeeling  und hat uns den Tipp gegegben anstatt nachGangstok, der Hauptstadt von Sikkim , besser nach Pelling zu fahren. Ein Ort am Rande des Mount Kanchenjunga Massivs, von dem man gut in den Nationalpark einsteigen kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kangchendz%C3%B6nga

(Joerg)

Zurueck zur Fahrt, gluecklicherweise haben wir dem Reisemenschen bei der Fahrt durch den Vorort Ghoom unsere Hotelreservierung gezeigt und wir konnten noch Rechtzeitig dort aussteigen. Dann sind wir etwas planlos durch dern kleinen Ort gelaufen, mitten durch ein Buddhistisches Kloster, dessen Moenche uns gerne weitergeholfen haben, die restlichen 10 Minunten Weg bis zum Hotel zu finden.

Nach dem lauten und stickigen Kolkatta war die Ankunft hier in diesem kleinen Bergstaedtchen (ca. 2150 m hoch) bei leichtem Nebel, Wolkenfetzen, pricklend kuehler und duenner Luft geradezu paradisisch.

Wir konnten unsere eigenen Schritte gespenstisch im Nebel hoeren …

Ja, das Hotel, was soll man sagen … Luxusschnaeppchen vom feinsten ! (OK, Muttis, ihr waehret trotzdem nochmal mit Putzlappen und Dampfreiniger ein paar Stunden beschaeftigt 😛 )

Nee, echt super, total netter Service , Betten super,  Bad OK, es gibt zumindest einen StarMovie-Kanal und heisses Wasser.

Da ich auch noch ne kleine Erkaltung hab und die Luft hier echt duenne ist, hab ich mich erstmal schoen lang gemacht 🙂

(Astrid )Man war das langweilig, Joerg schlaeft immer, gestern den ganzen Nachmittag, ich hab 2 Filme geguckt und er hat immer noch gepennt. Da es angefangen hat zu regnen haben wir aber ausser essen eh nix mehr gemacht. Das Buffet ist reichhaltig, dieser typisch indisch chinesische Mix der Berge, am Besten das frisch fuer einen gebackene Naan. Aber gerade billig ist es auch nicht. Leider sind wir auf einer Etage mit Konferenzteilnehmern, die Jungs sind laut, quasseln staendig auf dem Flur und waren gleich erstmal so verpeilt unser Zimmer mit ihrem zu verwechseln, hab bloed geguckt als fremde Maenner vor mir standen, ich im Bett, die aber auch. Seitdem achte ich sehr auf Tuer abschliessen. Heute Morgen die zweite nervige Ueberraschung, wir wurden mit den Kongressteilnehmer vom room service geweckt um 7 Uhr, super. Ich war wach und ratet mal wer nix mitgekriegt hat, der Joerg, hat mal wieder geschlafen.

(Joerg) 🙂

Jaaaa, schlaaaafen , geilgeilgeil … in Kolkatta wars bei der Hitze und dem staendig laufenden Deckenventilator net so pralle, also alles gestern nachgeholt.

Beim Fruehstueck heute Morgen (Ja, man vergisst die Kalenderdaten, man faengt an das Leben in Phasen zwischen den Mahlzeiten einzuteilen, dass ist hier halt so !)

Also beim Fruehstueck riss mal so fuer 10 Minuten der Nebel und die Wolkken soweit auf dass man direkt vor unserem Fenster ein imposantes Bergmassiv sehen konnte, wie sich dann herausstellte tatsaechlich das Kanchenjunga-Massiv. Krass … ich dachte, da das Ding noch 50 km enfernt ist, sieht man das gar nicht so gut, aber wenn da erstmal so ein 8,6 Kilometer Watz vor einem steht, wirkt das nochmal etwas abgefahrener als son ein popliger Alpen-Huegel.

Dann sind wir auch endlich mal gelaufen, haben einen verirrenden Spaziergang von Ghoom nach Darjeeling gemacht. Normalerweise 5 km, wir haben da wohl eher 7 bis 8 gebraucht.

Karten gibt es halt so gut wie keine, wegen der Geheimhaltung weil China hier gleich umme Ecke ist …

Der Weg war echt schoen, am Rande waren immer mal kleine Weiler, wo die Menschen einem sehr zurueckhaltend aber nett und hilfsbereit begegnen. Die Huehner waren huebsch, die Strassenhunde lassen einen auch komplett in Ruhe, einer gin mal 2 Schritte mit uns, ueberlegte es sich dann aber doch wieder anders. Ein paar Katzen gibt es hier auch soll ich schreiben. Der Wald zu unserer redhten war faszinierend und im staendigen Wechsel zwischen Nebel und Sonne auch irgendwie Mystisch.

Angekommen in Darjeeling, was man daran merkte, dass es auf einmal wieder etwas wuseliger um einen rum wurde, gelangten wir dann irgendwann auch eien grossen zentralen Platz auf dem „Innenstadthuegel“, der wohl auch ein ziemlicher Tourimagnet ist. Von hier aus gehen die Basarstrassen ab und man sah auch mal wieder ein paar orienterungslose Europaer. Darjeeling zeigt keinen britischen Kolonialcharme sondern hat wirklich was von einer inidschen Kleinstadt mit einem hohen Anteil an Nepalischer und Tibetischer Bevoelkerung.

Wir sind weiter durch die Stadt geschlunzt, natuerlich zwischendurch mit dem Obligatorischen Familienfotos mit Indischen Touristen, auf der Suche nach dem Sikkim-Visum. Dies ging einfacher als wir dachten, obwohl dies einen doppelten Behoerdengang vorraussetzt, zuerst beim „Foreign Registration Office“ und dann am anderen Ende der Stadt mit dem Formular beim „District Magistrate Office“. Beides ging erstaunlich schnell und die Officers waren jeweils sehr nett. Zu unserer Verwunderung hat das alles auch nix gekostet.

Auf dem Weg hin und zurueck mussten wir mitten durch den grossen Markt und die Jeeptaxi-Parade waehrend der Rush-Hour, tausende Schulkinder, tausende andere Leute, Autos etc.etc.etc. als nochmal kurz Kolkatta, damit wirs nicht vergessen 🙂

Den Rest des Tages haben wir mit Shopping und dem Besuch des Buddhistischen Tempels auf dem Observatory  Hill verbracht. Ich bin gearde noch einer Zwangs-Puja eines Hindu-Priesters entkommen, der vor dem Tempel auf Opfer gewartet hat.

SO, dann haben wir uns zum hiesigen Internetcafe begeben und blockieren seit Stunden den Platz hier , hihihihi

Achso, ja, eben kam ein Inder und frug mich nach dem hieisgen WLAN-Passwort. Ich sagte ich wuesste es nicht, und er entschuldigte sich bei mir, weil er dachte ich wuerde hier arbeiten. Ja, toll, man wird wohl ueberall auf der Welt als Computerfuzzi erkannt …. haben ein bissi zusammen gelacht .

So, jetzt gehts zurueck ins hotel, haben uns ein flaeschjen SULA-Wein besorgt, der angeblich der einzig trinkbare in Indien sein soll … gut … finden wirs heraus ….

Tschoedeldoooeeeeee

Astrid und Joerg

 

 

 

 

 

 

 

 

Reiselog : live in Kolkata

Dafür dass wir eigentlich erst 2 Tage hier sind,  haben wir schon eine Menge an Eindrücken  gesammelt. Suramgamadidi und ihr Küchenteam stopfen uns mit leckerstem bengalischem essen voll und jeden Tag kommen noch ein paar mehr Familienmitglieder zu besuch, ein spitzen einstieg mit indischem familienleben.

Gestern und heute haben wir n paar touren durch  die stadt gemacht.  Gestern abend Victoria memorial und einen „kuppelpark“. Hier sassen ganz verschaemt waehrend der Daemmerung einP1030522 P1030521 P1030520 _DSC1022 _DSC0984 _DSC0980 _DSC0973

ige Paerchen haendchenhaltend herum, suesss.

Heute hat  uns Suramya mitsamt Bootstour auf dem Ganges,  Bus und TukTuk Kolkata mal im ganzen  gezeigt.

Gesundheitlich ist bisher alles wunderbar hoffen wir es bleibt so, bis jetzt passen ja alle auf uns auf. Am Montag geht es ab nach Darjeeling vom Sommer in den Frühling.

Wir sind so froh dass Meethi fuer uns die Zugtickets gebucht hat. Ich habe ja schon vor 2 Wochen extremst ueber diese miese Buchungswebsite von Indian Railways geflucht, aber den Inlaendern hier geht es wohl genauso 🙂 Hat alles ein paar Stunden gedauert.

Achja, wir haben mit der Familie heftigst ueber unser Fundstueck aus der Flugzeugmediathek gelacht :

http://en.wikipedia.org/wiki/Hero_Hitler_in_Love

Wir konnten alle nicht glauben , dass so ein Film ernst gemeint sein koennte.

 

 

 

 

 

 

Reiselog : Ankunft in Kolkata

Soooo, die kleine Schwierigkeit hier, sind die Fotos, die kann ich nicht gleich einfügen, da die ja erstmal von den Kameras in den äther übertragen werden müssen. Gut nun zum wesentlichen : alles hat super geklappt, Reiseplan ging gut auf. Hab zwar zu wenig Schlaf bekommen, aber sonst alles super. Der einstieg war krass, suramya hat uns mit Fahrer abgeholt und ich hab ein paar nette videosequenzen vom stadtverkehr kolkata. Überhaupt hat uns die Familie dasgupta hier liebevoll aufgenommen und wir schillen jetzt erstmal schee im Gästezimmer und nutzen mithis wlan 😉

Wie schon beim letzten mal muss ich mal wieder betonen, wie schön der sonnenaufgang 12000 m überm hindukusch aussieht.

Soweit erstmal, tschödeldö